Simson Sperber SR 4-3
Der Langstrecken-Vogel aus Suhl: Souveräne Technik für anspruchsvolle Fahrer. Der Sperber war das leistungsstärkste Fahrzeug der klassischen Simson-Vogelserie. Wegen seiner bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 75 km/h gilt er nicht als normales 60-km/h-Kleinkraftrad, sondern als zulassungspflichtiges Leichtkraftrad.
Typ
SR 4-3
Motor
M54 KF
Leistung
4,6 PS
Hubraum
49,6 cm³
Stückzahl
ca. 80.000
Bauzeit
1966–1972
Schaltung
4-Gang-Fußschaltung
Höchstgeschwindigkeit
75 km/h
Kühlung
Fahrtwindkühlung

Technik & Besonderheiten

Leichtkraftrad
Der Sperber war das leistungsstärkste Fahrzeug der klassischen Simson-Vogelserie. Wegen seiner bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 75 km/h gilt er nicht als normales 60-km/h-Kleinkraftrad, sondern als zulassungspflichtiges Leichtkraftrad.

Viergang-Getriebe
Dank des klauengeschalteten Viergang-Getriebes lässt sich das Drehmoment des Sperber-Motors optimal nutzen, was eine Höchstgeschwindigkeit von 75 km/h und eine sportliche Fahrcharakteristik ermöglicht.

Farbvarianten
Typische Serienlackierung:
• Atlantikblau / Olympiablau für Rahmen, Schutzbleche, Lampengehäuse, hintere Verkleidung und Schwingen
• Alabaster / Alabasterweiß für Kraftstofftank, Seitendeckel und Lenkerabdeckung
Diese blau-weiße Kombination wurde bei nahezu allen Serienfahrzeugen verwendet.
Frühe rot-weiße Ausführung:
Einige sehr frühe Sperber sollen in einer rot-weißen bzw. rot-alabasterfarbenen Lackierung ausgeliefert worden sein. Diese seltene Variante sollte bei einer Restaurierung anhand von Originallackresten geprüft werden.
Sitzbankfarben:
• 1966–1967: häufig rote Sitzbank
• spätere Baujahre: überwiegend schwarze Sitzbank
Die rote Sitzbank ist ein typisches Merkmal früher Sperber, aber kein sicherer Beweis für das Baujahr, da Sitzbänke oft getauscht wurden.